Manuel Möbius · Persönliche Beratung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese AGB regeln die tatsächlich angebotenen Beratungen, Buchungen und digitalen Zugänge der Plattform. Maßgeblich bleiben die vor dem jeweiligen Abschluss angezeigte Leistung, Dauer und der Gesamtpreis.

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge und vertragsbezogene Leistungen über die Webseite von Manuel Möbius, Presse- und Medienagentur Bonn, August-Bebel-Str. 35, 39175 Biederitz („Anbieter“), sofern keine vorrangige Individualvereinbarung getroffen wurde. Sie gelten gegenüber Verbrauchern und, soweit passend, gegenüber Unternehmern. Kontaktdaten und weitere Anbieterinformationen stehen im Impressum.

2. Leistungsangebot und Beratungsgrenzen

Die Plattform vermittelt und organisiert die jeweils veröffentlichten Kartenberatungen, Coachings und sonstigen Beratungsleistungen. Kartenlegen und Coaching dienen persönlicher Orientierung und Reflexion. Sie ersetzen insbesondere keine medizinische, psychotherapeutische, rechtliche, steuerliche oder finanzielle Fachberatung. Ein bestimmter Erfolg, eine Heilwirkung oder der Eintritt eines zukünftigen Ereignisses wird weder geschuldet noch garantiert.

3. Informationen vor der Buchung

Vor dem zahlungspflichtigen Abschluss zeigt die Plattform die gewählte Leistung, Beratungsform, den tatsächlich verfügbaren Termin, Dauer, Gesamtpreis einschließlich ausgewiesener Umsatzsteuer, Zahlungsart sowie die wesentlichen Vertragsinformationen. Eingabefehler können vor dem Absenden korrigiert werden. Die Buchung ist nur möglich, wenn die verpflichtenden Vertrags- und Datenschutzhinweise bestätigt wurden.

4. Vertragsschluss bei Onlinebuchungen

Die Darstellung freier Termine ist noch kein verbindliches Vertragsangebot. Der Kunde gibt mit der eindeutig als zahlungspflichtig gekennzeichneten Schaltfläche ein verbindliches Angebot für die ausgewählte Leistung ab. Der Vertrag kommt mit der elektronischen Buchungsbestätigung zustande. Die Bestätigung enthält beziehungsweise verlinkt die für den Abschluss gespeicherten Vertragsbedingungen und Widerrufsinformationen auf einem dauerhaften Datenträger.

5. Telefonische und durch Bearbeiter angelegte Buchungen

Telefonisch oder durch einen berechtigten Bearbeiter angelegte Termine unterliegen denselben freigegebenen Preisen, Dauern, Verfügbarkeits- und Widerrufsregeln. Eine freie Änderung von Preis oder Dauer ist technisch nicht vorgesehen. Die Buchung wird nachvollziehbar protokolliert und bestätigt; notwendige Erklärungen zum vorzeitigen Leistungsbeginn dürfen nicht unterstellt werden.

6. Termine, Reservierung und Verfügbarkeit

Im Kalender werden nur Tage und Zeitfenster angeboten, die nach der internen Verfügbarkeitsprüfung buchbar sind. Eine Auswahl wird für zehn Minuten reserviert und unmittelbar vor dem Abschluss nochmals geprüft. Die Buchung ist erst nach erfolgreicher serverseitiger Bestätigung verbindlich. Die interne Buchungsdatenbank ist maßgeblich; eine externe Kalenderanzeige begründet oder ändert keinen Vertrag.

7. Reguläre Termine und FastPass

Reguläre Online-Termine folgen dem im Buchungsprozess angezeigten Mindestvorlauf. FastPass ist eine gesondert gekennzeichnete Verfügbarkeitsoption für tatsächlich freie Termine innerhalb der nächsten 24 Stunden; der früheste mögliche Termin richtet sich ebenfalls nach dem angezeigten Mindestvorlauf. Es gelten ausschließlich der angezeigte Preis und die angezeigte Dauer. FastPass begründet keine Garantie, dass kurzfristig ein Termin verfügbar ist.

8. Persönliche Beratungen und Seminare auf Anfrage

Kontakt-, persönliche Beratungs- und Seminarformulare übermitteln zunächst ausschließlich eine unverbindliche Anfrage. Sie erzeugen weder automatisch eine zahlungspflichtige Buchung noch eine Rechnung oder einen bestätigten Veranstaltungstermin. Ein Vertrag entsteht erst durch eine nachfolgende eindeutige individuelle Vereinbarung oder einen gesonderten Buchungsabschluss.

9. Warteliste

Ein Eintrag in die Warteliste ist kostenlos und begründet keinen Anspruch auf einen Termin. Ein Wartelisteneintrag läuft nach drei Monaten ab, wenn er nicht vorher abgemeldet oder erledigt wird. Bei passender Verfügbarkeit kann ein zeitlich begrenztes Angebot versandt werden; die Plattform reserviert das Angebot derzeit für 30 Minuten. Erst die erfolgreiche Annahme nach erneuter Verfügbarkeitsprüfung führt zu einer Buchung.

10. Preise und Umsatzsteuer

Es gilt der unmittelbar vor der Bestellung angezeigte Gesamtpreis. Preis, Dauer, Nettoanteil, Umsatzsteuersatz und Bruttobetrag werden serverseitig aus dem freigegebenen Leistungskatalog übernommen. Individuelle freie Preiseingaben sind im öffentlichen Buchungsablauf nicht möglich. Für unverbindliche Anfragen entsteht durch das Absenden kein Zahlungsanspruch.

11. Rechnung und Banküberweisung

Für entgeltliche bestätigte Buchungen erstellt die Plattform eine Rechnung mit den gesetzlich und betrieblich hinterlegten Angaben. Maßgeblich ist die vor Abschluss angezeigte Zahlungsart; je nach freigegebener Konfiguration können Banküberweisung, Stripe oder PayPal angeboten werden. Bei Banküberweisung ergeben sich Kontoverbindung, Verwendungszweck und Fälligkeit aus der Rechnung. Onlinezahlungen werden beim gewählten Zahlungsdienstleister autorisiert und nach serverseitig verifiziertem Status verbucht. Vollständige Karten- oder Kontozugangsdaten werden nicht auf der Plattform gespeichert.

12. Fälligkeit und Zahlungsverzug

Der Rechnungsbetrag ist zu dem in der Rechnung angegebenen Zeitpunkt fällig. Bei Zahlungsverzug gelten ausschließlich die gesetzlichen Voraussetzungen und Folgen, einschließlich etwaiger gesetzlicher Verzugszinsen. Die Plattform veröffentlicht derzeit keine zusätzliche Mahnpauschale. Gegenüber Verbrauchern greift eine gesetzliche 30-Tage-Regel nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen einschließlich des erforderlichen Hinweises auf der Rechnung erfüllt sind.

13. Mitwirkungspflichten

Kunden geben zutreffende Kontakt- und Rechnungsdaten an, prüfen die Buchungsbestätigung, sorgen zum Termin für Erreichbarkeit und einen geeigneten ungestörten Rahmen und melden erkennbare technische oder organisatorische Hindernisse unverzüglich. Gesundheitsdaten und ausführliche vertrauliche Beratungsinhalte sollen nicht in freie Webformulare, Portalnotizen oder ungesicherte E-Mails eingetragen werden.

14. Terminverschiebung und Stornierung

Eine Umbuchung ist nur möglich, wenn der Terminbeginn mehr als 12 Stunden in der Zukunft liegt. Eine Stornierung bleibt bis zum Terminbeginn möglich. Bei einer Stornierung mehr als 12 Stunden vor dem Termin wird der tatsächlich gezahlte, noch nicht erstattete Betrag vollständig zurückerstattet. Bei Stripe oder PayPal erfolgt die Erstattung automatisiert über den ursprünglich verwendeten Zahlungsweg; bei Banküberweisungen erfolgt sie manuell und kann bis zu fünf Werktage dauern. Bei einer Stornierung genau 12 Stunden oder weniger vor dem Termin erfolgt keine Rückerstattung. Diese vertragliche Stornierungsbedingung ist vom gesetzlichen Widerrufsrecht zu unterscheiden; zwingende gesetzliche Rechte und die gesonderte Widerrufsbelehrung bleiben unberührt.

15. Gesetzliches Widerrufsrecht und vorzeitiger Leistungsbeginn

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu. Soll eine entgeltliche Beratung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, ist eine gesonderte verpflichtende Erklärung erforderlich, mit der der Kunde den vorzeitigen Beginn ausdrücklich verlangt und bestätigt, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung nach den gesetzlichen Voraussetzungen erlischt. Ohne diese Erklärung bietet der Kalender nur Termine nach Ablauf der Widerrufsfrist an. Einzelheiten, Musterformular und elektronische Widerrufsfunktion stehen in der Widerrufsbelehrung.

16. Wertersatz nach Widerruf

Widerruft ein Verbraucher, nachdem er ausdrücklich den Beginn der Dienstleistung während der Widerrufsfrist verlangt hat, kann nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für den bis zum Widerruf erbrachten Anteil geschuldet sein. Die konkrete Berechnung richtet sich nach der vereinbarten Gesamtleistung und dem tatsächlich erbrachten Anteil. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

17. Kundenportal und Zugang

Das Kundenportal ist ein freiwilliger, zugangsgeschützter Service für zugeordnete Kunden. Es zeigt ausschließlich die dem angemeldeten Konto zugeordneten Termine, Rechnungen, Downloads, Benachrichtigungen, Profil- und Servicedaten. Es gibt keine öffentliche Selbstregistrierung und kein kostenpflichtiges Portalabonnement. Eine Einladung oder Freischaltung begründet keinen zusätzlichen entgeltlichen Vertrag.

18. Zugangsdaten und Kontosicherheit

Zugangsdaten sind geheim zu halten, vor dem Zugriff Dritter zu schützen und dürfen nicht übertragen werden. Sicherheitsrelevante Änderungen können eine erneute Authentifizierung verlangen. Ein vermuteter Missbrauch ist unverzüglich mitzuteilen. Der Anbieter darf einen Zugang vorübergehend sperren, soweit dies zum Schutz des Kontos, anderer Kunden oder der Plattform erforderlich ist; vertragliche Kernleistungen und zwingende Rechte bleiben davon unberührt.

19. Rechnungen, Dokumente und Downloads im Portal

Rechnungs-PDFs, persönliche Dokumente und berechtigte Mediendateien werden nur über geschützte oder zeitlich signierte Zugänge bereitgestellt. Der Zugriff ist auf den jeweiligen Kunden und die bestehende Berechtigung beschränkt. Direkte Speicherpfade oder fremde Kundendaten werden nicht freigegeben. Eine technische Downloadbegrenzung kann für berechtigte Medien gelten, wenn sie vor der Freischaltung angezeigt oder individuell vereinbart wurde.

20. Podcast, Tagesbotschaft und frei zugängliche Inhalte

Podcastbeiträge, Tagesbotschaften, Wissensinhalte und frei veröffentlichte Meditationen sind redaktionelle Informations- und Orientierungsangebote. Ihre Nutzung begründet für sich genommen keinen entgeltlichen Vertrag und kein Abonnement. Nicht freigegebene, gesperrte oder rechtlich ungeklärte Inhalte werden nicht öffentlich bereitgestellt. Externe Medien starten nicht automatisch und werden erst nach einer erforderlichen Einwilligung aufgerufen.

21. Meditationen und digitale Zugangsrechte

Meditationen können kostenlos öffentlich verfügbar oder über eine gesondert eingeräumte Berechtigung geschützt sein. Die Plattform bietet derzeit keinen allgemeinen Online-Kauf von Meditationen, Podcastinhalten, Downloads oder Mitgliedschaften an. Ein entgeltlicher digitaler Zugang entsteht daher nur aufgrund einer ausdrücklich vereinbarten und technisch erfassten Einzelregelung. Gesetzliche Rechte für digitale Produkte bleiben anwendbar, soweit im Einzelfall ein entsprechender Verbrauchervertrag geschlossen wird.

22. Nutzungsrechte und Urheberrecht

Inhalte, Texte, Aufnahmen, Grafiken, Kartenmotive, Transkripte und Downloads sind urheberrechtlich beziehungsweise durch sonstige Rechte geschützt. Soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist, erhält der Kunde nur ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur persönlichen Nutzung im vorgesehenen Umfang. Veröffentlichung, Weitergabe, Vervielfältigung, Bearbeitung oder gewerbliche Nutzung bedürfen einer gesonderten Erlaubnis, soweit sie nicht gesetzlich gestattet sind.

23. E-Mail und optionale Einwilligungen

Vertragsbezogene E-Mails, etwa Buchungs-, Rechnungs-, Termin-, Portal-, Widerrufs- oder Sicherheitsnachrichten, werden zur Durchführung und Absicherung des jeweiligen Vorgangs versandt. Werbung, Newsletter und andere optionale Begleitangebote setzen eine gesonderte freiwillige Einwilligung voraus, soweit sie künftig aktiviert werden. Eine solche Einwilligung ist nicht Voraussetzung für eine Beratung und kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

24. Google Calendar und externe technische Dienste

Eine aktivierte Google-Calendar-Verbindung dient ausschließlich der neutralen Terminspiegelung und Verfügbarkeitsprüfung. Namen, Kontaktdaten, Zahlungs-, Rechnungs- und Beratungsinhalte gehören nicht in den externen Kalendereintrag. Externe Belegungen werden nur als belegt verarbeitet. Eine Störung oder Änderung des externen Kalenders ändert die interne Buchung nicht stillschweigend und begründet keine eigenständige Kundenpflicht.

25. Digitale Assistenz und KI-Grenzen

Der digitale Assistent erteilt ausschließlich organisatorische Auskünfte auf Grundlage freigegebener lokaler Inhalte. Externe generative KI ist deaktiviert. Der Assistent führt keine persönliche Kartenlegung durch, trifft keine automatisierte vertragliche Entscheidung und ersetzt keine fachliche Beratung. Eine Übergabe an einen Menschen erfolgt nur über die hierfür vorgesehenen Kontakt- und Serviceprozesse.

26. Technische Verfügbarkeit und Unterbrechungen

Eine jederzeit unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Webseite, des Portals oder externer Dienste kann nicht zugesagt werden. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, Netz- oder Providerstörungen können den Zugriff vorübergehend einschränken. Der Anbieter bemüht sich um eine angemessene Behebung und sichere Ersatzkommunikation. Bereits bestätigte interne Buchungen bleiben maßgeblich; zwingende Ansprüche wegen einer nicht oder mangelhaft erbrachten Leistung bleiben unberührt.

27. Höhere Gewalt

Kann eine Leistung wegen eines unvorhersehbaren, außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs liegenden Ereignisses vorübergehend nicht erbracht werden, informieren sich die Parteien unverzüglich und stimmen, soweit zumutbar, einen Ersatztermin oder eine andere angemessene Lösung ab. Gesetzliche Rücktritts-, Minderungs-, Erstattungs- und Schadensersatzrechte werden durch diese Regelung nicht ausgeschlossen.

28. Gewährleistung und Haftung

Für Beratungsleistungen, digitale Leistungen und bereitgestellte Inhalte gelten die gesetzlichen Mängel- und Gewährleistungsrechte. Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften. Insbesondere bleiben die Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach zwingendem Produkthaftungsrecht sowie sonstige zwingende Verbraucherrechte unberührt.

29. Datenschutz

Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten, Empfänger, Aufbewahrung, Betroffenenrechte, optionale Einwilligungen und die eingesetzten technischen Dienste enthält die Datenschutzerklärung. Die datenschutzrechtliche Einwilligung in optionale Zwecke ist von der Annahme dieser AGB getrennt.

30. Laufzeit, Vertragsende und Kündigung

Ein einzelner Beratungsvertrag endet mit vollständiger Erbringung und Abwicklung der gebuchten Leistung, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Wartelisteneinträge und freiwillige Portalzugänge sind keine laufenden kostenpflichtigen Abonnements. Das Portal kann auf Wunsch oder nach Ende der erforderlichen Servicebeziehung nach den Datenschutz- und Aufbewahrungsregeln deaktiviert werden; gesetzliche Aufbewahrungs- und Zugangsrechte bleiben unberührt.

31. Vertragssprachen und Speicherung

Der Buchungsablauf wird in Deutsch, Englisch und Niederländisch angeboten. Die gewählte Sprachfassung, die bei Vertragsschluss geltenden Rechtstexte und die Einwilligungsnachweise werden versioniert gespeichert und mit der Buchungsbestätigung bereitgestellt. Ob und in welchem Umfang die deutsche Fassung bei Auslegungsunterschieden Vorrang haben darf, ist vor Produktivstart abschließend rechtlich zu prüfen; zwingende Verbraucherschutzregeln bleiben stets maßgeblich.

32. Streitbeilegung und Schlussbestimmungen

Die Angaben zur Teilnahme an einer Verbraucherschlichtung stehen im Impressum und bedürfen der abschließenden Betreiberbestätigung. Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender Schutzvorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Eine Gerichtsstandsvereinbarung gilt nur, soweit sie gesetzlich zulässig und wirksam ist. Unwirksame Bestimmungen werden durch die gesetzlichen Regelungen ersetzt; der Vertrag bleibt im Übrigen bestehen, soweit dies rechtlich möglich ist.